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Nette Worte oft besser als Pillen

Ausgestellt am 2. Februar 2013, von in Was Ärzte freut.

Nette Worte oft besser als

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Nur eine Frage der Zeit…

Ausgestellt am 3. Januar 2013, von in Was Patienten ärgert.

Eine 50-jährige, völlig beschwerdefreie Frau lässt beim Röntgenarzt eine Vorsorge-Ultraschall-Untersuchung der Brust machen, weil es in ihrer Familie mehrere Fälle von Brustkrebs gab.
Der Radiologe sagt ihr:
„Sie werden sicher Brustkrebs bekommen!
Die Frage ist nicht: ob, sondern: wann!“

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Wo sollte ich Sie denn hinschicken?

War in einer IVF-Behandlung. Hatte Termin zur Ultraschalluntersuchung. Der Arzt sagte zur Begrüßung „Hallo, sie können gleich mal strippen“. Er machte den Ultraschall und meinte, es sieht alles gut aus, die Schleimhaut hat sich gut aufgebaut! Eine Woche zuvor hatte ich schon mal einen Termin und da legte er den Termin für den Transfer auf den 20. des Monats. Als er das Protokoll ausfüllte, schnitt er von einem Blanko-Protokoll einen Block aus und klebte diesen auf mein Protokoll und meinte das der Transfer am 24. statt findet. Ich fragte den Arzt warum der Termin sich verschiebt, da er ja zu vor sagte, das alles i. O. sei. Da riss der den aufgeklebten Abschnitt vom Protokoll und meinte sehr aufgebracht, dann machen wir es wann sie es wollen. Dann folgte ein sehr unprofessionelles Gespräch. Als ich am Schluss völlig verwirrt, ratlos und heulend meinte, wenn er mich nicht behandeln Kann oder möchte, sollte er es sagen, da meinte er nur dazu: „Wo sollte ich sie den hinschicken!“

(Name dem Webseiten-Inhaber bekannt)

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Übertherapiert!

Sehr geehrter Dr. Wesel,
gern möchte ich Sie mit einem Beispiel der Kommunikation in einer Arztpraxis unterstützen, leider einem denkbar negativen. In einer Hautarztpraxis wurde unserer 15jährigen Tochter eine Aknenormin Therapie empfohlen-besser gesagt -aufgedrängt, obwohl sie lediglich zur Kontrolle der Muttermale dort war. Nachdem unsere Tochter sehr lange bei der Ärztin im Sprechzimmer blieb ( wir waren zu dritt bereits bei dem Praxispartner fertig mit der Untersuchung), fragte ich an der Rezeption nach, ob es etwas Wichtiges zu besprechen gäbe, dann würde ich als Mutter doch gern dazu gehen. Und das war auch möglich-und gleichzeitig erschütternt. Vehement wurde nur diese Therapie vorgeschlagen, alle Nebenwirkungen als nicht bedeutend runtergespielt. Die Unterlagen zum Unterschreiben durch den Erziehungsberechtigten wurden mir gleich hingelegt, die Überweisung zum Frauenarzt war schon fertig, da ja auch die Pille zwingend eingenommen werden muss…Die zu behandelnden Pickel befanden sich übrigens lediglich auf dem Rücken und erzeugten bisher keinen Leidensdruck! Unsere Tochter war derart verstört, dass ich ihr erst mal erklären musste, dass Akne kein Krebs ist! Das Ganze (mir fehlt an treffender Ausdruck für dieses Gespräch) traf uns unvorbereitet. Inzwischen sind wir klüger und froh, der Ärztin nicht blind vertraut zu haben. Gerade habe ich auch noch einen interessanten Link im Internet dazu gefunden:http://www.mdr.de/fakt/akne104.html. Diese Hautärztin ist leider nicht die Einzige, die die Nebenwirkungen unterschätzt.
Viel Erfolg bei Ihrem Buch-eine wirklich gute Sache!
Viele Grüße

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Das bringt eh nix!

74-jährige Patientin mit Verschluss einer Vene durch Thrombose am Augenhintergrund. Macht gerade bei ihrem Augenarzt eine Blutverdünnungstherapie, worunter das Augenlicht sich verbessert. Muß umziehen. Geht am neuen Wohnort zu neuer Augenärztin.
Diese sagt: “Das wird eh nicht mehr. Medikamente bringen da gar nix. Infusionstherapie taugt nix. Es gibt nichts, was hilft. Das wird nicht mehr besser. Damit müssen sie leben.

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Ihre Gebärmutter weint noch ein Bisschen…

Ausgestellt am 30. August 2012, von in Was Patienten freut.

Patientin klagt beunruhigt über Schmierblutungen nach einer Fehlgeburt und nachfolgender Ausschabung:

Ihre Frauenärztin, nachdem sie sich in einer Untersuchung überzeugt hatte, dass nichts Schlimmes vorliegt:: „Ihre Gebärmutter weint noch ein Bisschen – das wird in ein Paar Tagen zur Ruhe kommen“

So kam es dann auch

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Wenn ich nicht gleich dran komme, mach’ ich hier ein Fass auf!

Ausgestellt am 27. August 2012, von in Was Ärzte ärgert.

Eine Neupatientin kam kürzlich (zum ersten Mal) in unsere Praxis und verkündete dem Personal: “Damit Sie gleich wissen, wo Sie dran sind; ich bin Privatpatient, Rechtsawältin und habe einen Termin. Ich drücke jetzt auf meine Stopuhr. Wenn ich in 1/4-Stunde nicht dran komme, mache ich hier ein Fass auf!”

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Gut vorbereitet zum Termin kommen

Ausgestellt am 27. August 2012, von in Was Ärzte freut.

Es erleichtert die Arbeit des Arztes ungemein, wenn ein/e Patient/In gut vorbereitet zur Konsultation kommt. Das bedeutet z.B., dass sie/er klare Angaben macht zu den Charakteristika der Symptome: Was, wo, wann, seit wann, wie oft, wie stark, besser durch …, schlechter bei…, etc.

Oder, wenn es sich um eine schon länger bestehende Erkrankung handelt, schon Unterlagen über Vorbefunde mitbringt, wie Laborwerte, Röntgenbefunde, Auflistung aller bisherigen Diagnostik und Therapie etc.

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Zeit-Mehrbedarf anmelden!

Ausgestellt am 27. August 2012, von in Was Patienten freut.

Jeder Patient hat gelegentlich das völlig berechtigte Bedürfnis nach einer etwas ausführlicheren Beratung, als üblich. Eine Arztpraxis arbeitet aber in vorgegeben Zeitrastern, z.B. 15 Minuten/Patient.

Wenn es also einen Anlass gibt, der etwas mehr Zeit benötigt, als üblich, wäre es für die gesamten Praxisabläufe extrem hilfreich, wenn man das schon im Vorfeld bei der Terminvereinbarung ankündigt, z.B. “Beim nächsten Termin bräuchte ich etwas mehr Zeit beim Doktor. Ich muss mit ihr/ihm über die bevorstehende Operation sprechen, da gibt es noch einiges, was mir wirklich Sorgen macht”.

Das Praxispersonal wird gerne darauf eingehen. Man kann aber nicht erwarten, dass der Arzt sich in der leufenden Sprechstunde beliebig viel Zeit nimmt, wenn draussen das Wartezimmer voll ist.

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Sie könnten von der nächsten Brücke springen!

Im Laufe der Jahre habe ich mir immer notiert, wenn Patienten über Beispiele besonders gelungener -, oder aber besonders missglückter Arzt-Kommunikation berichtete haben. Aus dieser  Sammlung will ich in der nächsten Zeit einige Schmankerl zum Besten geben, um u.a.klar zu machen, wie Schilderungen Ihrer Erlebnisse aussehen könnten.

Also, denn mal los:

Eine Patientin berichtete mir, dass sie kürzlich einen HNO-Arzt wegen Ohrensausens konsultiert hatte. Nach der Untersuchung stellte er fest: “Sie haben Tinnitus zweiten Grades”. Die Patientin fragte daraufhin, was sie dagegen machen könne. Antwort: “Sie könnten von der nächsten Brücke springen”

(Vermutlich wollte der Arzt zum Ausdruck bringen, dass seiner Ansicht nach bei Tinnitus nicht viel zu machen sei)