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Stellen Sie sich auf eine brutalste Chemotherapie ein!

Ausgestellt am 3. Juni 2014, von in Was Patienten ärgert.

Eine andere Krebspatientin, die kürzlich an meinen Kurs “Achtsam dem Krebs begegenen” teilgenommen hat, berichtete, dass ein Radiologe ihr, als sie aus dem Computertomogramm herauskam, gesagt hat:
“Alles voller Metastasen – richten Sie sich auf eine brutalste Chemtherapie ein!”

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Sie sind eine lebende Zeitbombe!

Ausgestellt am 3. Juni 2014, von in Was Patienten ärgert.

Kürzlich hat mir eine Patientin berichtet, die in der Tat an einer schweren Krebserkrankung leidet, gegen die sich mit aller Kraft zur Wehr setzt,

ihr Onkologe betont immer wieder, sie solle sich darüber im Klaren sein, dass sie “eine lebende Zeitbombe” sei.

Da fragt man sich wirklich,

- was der Mann damit bezweckt

- ob er sich darüber im klaren ist, wie solche Worte auf eine schwer kranke Patientin wirken müssen, die um ihr Leben kämpft

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Nette Worte oft besser als Pillen

Ausgestellt am 2. Februar 2013, von in Was Ärzte freut.

Nette Worte oft besser als

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Nur eine Frage der Zeit…

Ausgestellt am 3. Januar 2013, von in Was Patienten ärgert.

Eine 50-jährige, völlig beschwerdefreie Frau lässt beim Röntgenarzt eine Vorsorge-Ultraschall-Untersuchung der Brust machen, weil es in ihrer Familie mehrere Fälle von Brustkrebs gab.
Der Radiologe sagt ihr:
„Sie werden sicher Brustkrebs bekommen!
Die Frage ist nicht: ob, sondern: wann!“

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Wo sollte ich Sie denn hinschicken?

War in einer IVF-Behandlung. Hatte Termin zur Ultraschalluntersuchung. Der Arzt sagte zur Begrüßung „Hallo, sie können gleich mal strippen“. Er machte den Ultraschall und meinte, es sieht alles gut aus, die Schleimhaut hat sich gut aufgebaut! Eine Woche zuvor hatte ich schon mal einen Termin und da legte er den Termin für den Transfer auf den 20. des Monats. Als er das Protokoll ausfüllte, schnitt er von einem Blanko-Protokoll einen Block aus und klebte diesen auf mein Protokoll und meinte das der Transfer am 24. statt findet. Ich fragte den Arzt warum der Termin sich verschiebt, da er ja zu vor sagte, das alles i. O. sei. Da riss der den aufgeklebten Abschnitt vom Protokoll und meinte sehr aufgebracht, dann machen wir es wann sie es wollen. Dann folgte ein sehr unprofessionelles Gespräch. Als ich am Schluss völlig verwirrt, ratlos und heulend meinte, wenn er mich nicht behandeln Kann oder möchte, sollte er es sagen, da meinte er nur dazu: „Wo sollte ich sie den hinschicken!“

(Name dem Webseiten-Inhaber bekannt)

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Übertherapiert!

Sehr geehrter Dr. Wesel,
gern möchte ich Sie mit einem Beispiel der Kommunikation in einer Arztpraxis unterstützen, leider einem denkbar negativen. In einer Hautarztpraxis wurde unserer 15jährigen Tochter eine Aknenormin Therapie empfohlen-besser gesagt -aufgedrängt, obwohl sie lediglich zur Kontrolle der Muttermale dort war. Nachdem unsere Tochter sehr lange bei der Ärztin im Sprechzimmer blieb ( wir waren zu dritt bereits bei dem Praxispartner fertig mit der Untersuchung), fragte ich an der Rezeption nach, ob es etwas Wichtiges zu besprechen gäbe, dann würde ich als Mutter doch gern dazu gehen. Und das war auch möglich-und gleichzeitig erschütternt. Vehement wurde nur diese Therapie vorgeschlagen, alle Nebenwirkungen als nicht bedeutend runtergespielt. Die Unterlagen zum Unterschreiben durch den Erziehungsberechtigten wurden mir gleich hingelegt, die Überweisung zum Frauenarzt war schon fertig, da ja auch die Pille zwingend eingenommen werden muss…Die zu behandelnden Pickel befanden sich übrigens lediglich auf dem Rücken und erzeugten bisher keinen Leidensdruck! Unsere Tochter war derart verstört, dass ich ihr erst mal erklären musste, dass Akne kein Krebs ist! Das Ganze (mir fehlt an treffender Ausdruck für dieses Gespräch) traf uns unvorbereitet. Inzwischen sind wir klüger und froh, der Ärztin nicht blind vertraut zu haben. Gerade habe ich auch noch einen interessanten Link im Internet dazu gefunden:http://www.mdr.de/fakt/akne104.html. Diese Hautärztin ist leider nicht die Einzige, die die Nebenwirkungen unterschätzt.
Viel Erfolg bei Ihrem Buch-eine wirklich gute Sache!
Viele Grüße

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Das bringt eh nix!

74-jährige Patientin mit Verschluss einer Vene durch Thrombose am Augenhintergrund. Macht gerade bei ihrem Augenarzt eine Blutverdünnungstherapie, worunter das Augenlicht sich verbessert. Muß umziehen. Geht am neuen Wohnort zu neuer Augenärztin.
Diese sagt: “Das wird eh nicht mehr. Medikamente bringen da gar nix. Infusionstherapie taugt nix. Es gibt nichts, was hilft. Das wird nicht mehr besser. Damit müssen sie leben.

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Ihre Gebärmutter weint noch ein Bisschen…

Ausgestellt am 30. August 2012, von in Was Patienten freut.

Patientin klagt beunruhigt über Schmierblutungen nach einer Fehlgeburt und nachfolgender Ausschabung:

Ihre Frauenärztin, nachdem sie sich in einer Untersuchung überzeugt hatte, dass nichts Schlimmes vorliegt:: „Ihre Gebärmutter weint noch ein Bisschen – das wird in ein Paar Tagen zur Ruhe kommen“

So kam es dann auch

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Wenn ich nicht gleich dran komme, mach’ ich hier ein Fass auf!

Ausgestellt am 27. August 2012, von in Was Ärzte ärgert.

Eine Neupatientin kam kürzlich (zum ersten Mal) in unsere Praxis und verkündete dem Personal: “Damit Sie gleich wissen, wo Sie dran sind; ich bin Privatpatient, Rechtsawältin und habe einen Termin. Ich drücke jetzt auf meine Stopuhr. Wenn ich in 1/4-Stunde nicht dran komme, mache ich hier ein Fass auf!”

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Gut vorbereitet zum Termin kommen

Ausgestellt am 27. August 2012, von in Was Ärzte freut.

Es erleichtert die Arbeit des Arztes ungemein, wenn ein/e Patient/In gut vorbereitet zur Konsultation kommt. Das bedeutet z.B., dass sie/er klare Angaben macht zu den Charakteristika der Symptome: Was, wo, wann, seit wann, wie oft, wie stark, besser durch …, schlechter bei…, etc.

Oder, wenn es sich um eine schon länger bestehende Erkrankung handelt, schon Unterlagen über Vorbefunde mitbringt, wie Laborwerte, Röntgenbefunde, Auflistung aller bisherigen Diagnostik und Therapie etc.