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Gedanken-Viren!

Eine Patientin einer gynäkologischen Praxis berichtet folgendes:
Ihre Frauenärztin hatte bei ihr eine kleine Geschwulst im Bereich der Eierstöcke festgestellt, welche sie als eine gutartige, sogenannte “Dermoid-Zyste” einschätzte.
Um sicher zu gehen, überwies sie die Patientin noch zu einem Radiologen.
Dort wurde die Diagnose bestätigt.

Als die Patientin dem Röntgenarzt jedoch erzählte, dass sie vorhatte, in einer Woche in Ferien in die Türkei zu fahren, sagte er ihr mit sorgenvoller Mine, das würde er ihr nicht empfehlen.
Falls es nämlich zu einem Platzen der Zyste käme, wäre es doch ganz furchtbar, dies in der Türkei zu erleben – mit ihren schlechten Krankenhäusern!

Die Patientin war danach völlig verunsichert und wollte die geplante Urlaubsreise in Erwartung der platzenden Zyste abblasen. Ihr Mann solle alleine mit den Kindern fahren, sie könne nicht mitkommen – es sei zu gefährlich!

Dies ist ein “prächtiges” Beispiel dafür, was Ärzte mit ebenso gutgemeinter, wie unüberlegter Kommunikation anrichten können.
Durch die (falsche) Prophezeiung von bevorstehenden medizinischen Komplikationen werden Patienten in ängstliche Trancezustände versetzt, welche sie massiv und dauerhaft in ihrer normalen Lebensführung behindern.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die bei der Patientin vorliegende Zyste platzt, ist ebenso groß, oder klein, wie dass sie im Urlaub einen akuten Blinddarm oder ähnliches bekommt.
So etwas gehört zum allegemeinen Lebbensrisiko.
Hätte der Röntgenarzt, in dessen Zuständigkeit und Fachkompetenz ein solcher fataler Ratschlag überhaupt nicht gehört, geschwiegen, bzw. der Patientin gesagt, sie solle den Befund und daraus abzuleitende Konsequenzen mit ihrer Frauenärztin besprechen, so hätte diese einen unbeschwerten Türkeiurlaub geniessen können.
So aber hat er ihr das implantiert, was im englischen Sprachraum “Thought-virus” genannt wir, eine fixe Idee, die das Gehirn infiziert hat und dort endlos herumspukt.

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Stellen Sie sich auf eine brutalste Chemotherapie ein!

Ausgestellt am 3. Juni 2014, von in Was Patienten ärgert.

Eine andere Krebspatientin, die kürzlich an meinen Kurs “Achtsam dem Krebs begegenen” teilgenommen hat, berichtete, dass ein Radiologe ihr, als sie aus dem Computertomogramm herauskam, gesagt hat:
“Alles voller Metastasen – richten Sie sich auf eine brutalste Chemtherapie ein!”

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Sie sind eine lebende Zeitbombe!

Ausgestellt am 3. Juni 2014, von in Was Patienten ärgert.

Kürzlich hat mir eine Patientin berichtet, die in der Tat an einer schweren Krebserkrankung leidet, gegen die sich mit aller Kraft zur Wehr setzt,

ihr Onkologe betont immer wieder, sie solle sich darüber im Klaren sein, dass sie “eine lebende Zeitbombe” sei.

Da fragt man sich wirklich,

- was der Mann damit bezweckt

- ob er sich darüber im klaren ist, wie solche Worte auf eine schwer kranke Patientin wirken müssen, die um ihr Leben kämpft

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Nette Worte oft besser als Pillen

Ausgestellt am 2. Februar 2013, von in Was Ärzte freut.

Nette Worte oft besser als

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Nur eine Frage der Zeit…

Ausgestellt am 3. Januar 2013, von in Was Patienten ärgert.

Eine 50-jährige, völlig beschwerdefreie Frau lässt beim Röntgenarzt eine Vorsorge-Ultraschall-Untersuchung der Brust machen, weil es in ihrer Familie mehrere Fälle von Brustkrebs gab.
Der Radiologe sagt ihr:
„Sie werden sicher Brustkrebs bekommen!
Die Frage ist nicht: ob, sondern: wann!“

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Wo sollte ich Sie denn hinschicken?

War in einer IVF-Behandlung. Hatte Termin zur Ultraschalluntersuchung. Der Arzt sagte zur Begrüßung „Hallo, sie können gleich mal strippen“. Er machte den Ultraschall und meinte, es sieht alles gut aus, die Schleimhaut hat sich gut aufgebaut! Eine Woche zuvor hatte ich schon mal einen Termin und da legte er den Termin für den Transfer auf den 20. des Monats. Als er das Protokoll ausfüllte, schnitt er von einem Blanko-Protokoll einen Block aus und klebte diesen auf mein Protokoll und meinte das der Transfer am 24. statt findet. Ich fragte den Arzt warum der Termin sich verschiebt, da er ja zu vor sagte, das alles i. O. sei. Da riss der den aufgeklebten Abschnitt vom Protokoll und meinte sehr aufgebracht, dann machen wir es wann sie es wollen. Dann folgte ein sehr unprofessionelles Gespräch. Als ich am Schluss völlig verwirrt, ratlos und heulend meinte, wenn er mich nicht behandeln Kann oder möchte, sollte er es sagen, da meinte er nur dazu: „Wo sollte ich sie den hinschicken!“

(Name dem Webseiten-Inhaber bekannt)

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Übertherapiert!

Sehr geehrter Dr. Wesel,
gern möchte ich Sie mit einem Beispiel der Kommunikation in einer Arztpraxis unterstützen, leider einem denkbar negativen. In einer Hautarztpraxis wurde unserer 15jährigen Tochter eine Aknenormin Therapie empfohlen-besser gesagt -aufgedrängt, obwohl sie lediglich zur Kontrolle der Muttermale dort war. Nachdem unsere Tochter sehr lange bei der Ärztin im Sprechzimmer blieb ( wir waren zu dritt bereits bei dem Praxispartner fertig mit der Untersuchung), fragte ich an der Rezeption nach, ob es etwas Wichtiges zu besprechen gäbe, dann würde ich als Mutter doch gern dazu gehen. Und das war auch möglich-und gleichzeitig erschütternt. Vehement wurde nur diese Therapie vorgeschlagen, alle Nebenwirkungen als nicht bedeutend runtergespielt. Die Unterlagen zum Unterschreiben durch den Erziehungsberechtigten wurden mir gleich hingelegt, die Überweisung zum Frauenarzt war schon fertig, da ja auch die Pille zwingend eingenommen werden muss…Die zu behandelnden Pickel befanden sich übrigens lediglich auf dem Rücken und erzeugten bisher keinen Leidensdruck! Unsere Tochter war derart verstört, dass ich ihr erst mal erklären musste, dass Akne kein Krebs ist! Das Ganze (mir fehlt an treffender Ausdruck für dieses Gespräch) traf uns unvorbereitet. Inzwischen sind wir klüger und froh, der Ärztin nicht blind vertraut zu haben. Gerade habe ich auch noch einen interessanten Link im Internet dazu gefunden:http://www.mdr.de/fakt/akne104.html. Diese Hautärztin ist leider nicht die Einzige, die die Nebenwirkungen unterschätzt.
Viel Erfolg bei Ihrem Buch-eine wirklich gute Sache!
Viele Grüße

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Das bringt eh nix!

74-jährige Patientin mit Verschluss einer Vene durch Thrombose am Augenhintergrund. Macht gerade bei ihrem Augenarzt eine Blutverdünnungstherapie, worunter das Augenlicht sich verbessert. Muß umziehen. Geht am neuen Wohnort zu neuer Augenärztin.
Diese sagt: “Das wird eh nicht mehr. Medikamente bringen da gar nix. Infusionstherapie taugt nix. Es gibt nichts, was hilft. Das wird nicht mehr besser. Damit müssen sie leben.

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Ihre Gebärmutter weint noch ein Bisschen…

Ausgestellt am 30. August 2012, von in Was Patienten freut.

Patientin klagt beunruhigt über Schmierblutungen nach einer Fehlgeburt und nachfolgender Ausschabung:

Ihre Frauenärztin, nachdem sie sich in einer Untersuchung überzeugt hatte, dass nichts Schlimmes vorliegt:: „Ihre Gebärmutter weint noch ein Bisschen – das wird in ein Paar Tagen zur Ruhe kommen“

So kam es dann auch

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Wenn ich nicht gleich dran komme, mach’ ich hier ein Fass auf!

Ausgestellt am 27. August 2012, von in Was Ärzte ärgert.

Eine Neupatientin kam kürzlich (zum ersten Mal) in unsere Praxis und verkündete dem Personal: “Damit Sie gleich wissen, wo Sie dran sind; ich bin Privatpatient, Rechtsawältin und habe einen Termin. Ich drücke jetzt auf meine Stopuhr. Wenn ich in 1/4-Stunde nicht dran komme, mache ich hier ein Fass auf!”